Landschaftsverband Rheinland - Qualität für Menschen

LVR-Archäologischer Park Xanten
LVR-RömerMuseum

Roms fließende Grenzen - Der Limes am Niederrhein

Die große Archäologische Landesausstellung NRW präsentiert die Ergebnisse der jüngsten archäologischen Forschungen im Rheinland und in Westfalen. Anlässlich der Ernennung des Niedergermanischen Limes zum Unesco-Welterbe steht diesmal die Römerzeit im Fokus, genauer der Niedergermanische Limes.

Es gelten die normalen Eintrittspreise und Öffnungszeiten.

Plakatmotiv der Landesausstellung NRW Xanten: das Schiff Minerva Tritonia in der Seitenansicht

Ab sofort lädt die Sonderausstellung im LVR-Archäologischen Park Xanten zu einem anregenden Besuch ein. An drei Standorten im APX zeugen Originalfunde, moderne Rekonstruktionen und die Ergebnisse neuester Forschungen vom Leben der Menschen in den Militärlagern und Siedlungen am Rande des Imperiums. Sie erzählen vom Dienst der Soldaten und einer Schlacht bei Krefeld, aber auch vom friedlichen Zusammenleben und nicht zuletzt von der Übernahme „fremder“ Lebensweisen.

Über 400 Jahre lang war der Rhein Grenze und Lebensader der Römer zugleich. Er markierte den äußeren Rand des Römischen Reiches und ermöglichte gleichzeitig eine rasche Entwicklung der Provinzen mit zahlreichen Militärlagern und Siedlungen an seinen Ufern. Städte wie Köln, Bonn und Xanten sind noch heute durch ihr reiches Erbe aus dieser Zeit geprägt.

Plan der Veranstaltungsorte der Landesausstellung im LVR-APX

Eine Ausstellung - drei Orte im APX

Fassade des LVR-RömerMuseums mit Großbanner der Landesausstellung

Im Untergeschoss des LVR-RömerMuseums präsentieren sich die neusten Forschungsergebnisse am Niederrhein auf anschauliche Weise. Zahlreiche Originalfunde und Lebensbilder geben einen anschaulichen Einblick in den Alltag der Provinzbewohner und des Militärs. Besucher können interaktiv selbst die modernen Techniken zur Erforschung archäologischer Stätten entdecken und das größte römische Legionslager auf dem Xantener Fürstenberg erkunden. Ein besonderes Highlight bietet eine Medienstation zur Schlacht bei Gelduba (Krefeld-Gellep), die die dramatischen Ereignisse jener Tage vermittelt. Erst in den letzten Jahren brachten jüngste Forschungen neue Erkenntnisse zu diesem Ereignis ans Tageslicht.

Außenansicht des Limespavillons

Mittelpunkt des eigens für die Landesausstellung errichteten Pavillons ist ein begehbarer Limes, der den unteren Niederrhein mit seinen Legionslagern und Kastellen, aber auch den Siedlungs- und Kultplätze beiderseits des Rheins zeigt. Neben Informationen über die Grenzen des römischen Reiches können Sie sich hier eingehender zu einzelnen Plätzen informieren und unterschiedliche Themenschwerpunkte beleuchten. Modelle, Infofilme und Repliken antiker Originale vertiefen die Einblicke in den antiken Alltag am Limes, aber auch in die spannende Spurensuche der modernen Wissenschaft.

Das Schiff Quintus Tricensimanus

Ein weiteres Highlight der Ausstellung sind zwei originalgetreue Nachbauten römischer Schiffe. Der Lastensegler „Minerva Tritonia“ und das Patrouillenschiff „Quintus Tricensimanus“ entstanden in der inklusiven Werft des APX. Beide Schiffstypen waren für die Versorgung und Sicherung der römischen Rheingrenze sehr wichtig. Ihre Nachbauten im Maßstab 1:1 verdeutlichen die Dimensionen der antiken Wasserfahrzeuge und vermitteln einen anschaulichen Eindruck von der Bedeutung des Rheins für die Römer, der nicht nur Grenze, sondern auch die wichtigste "Schnellstraße" in der Region war.

Alle fünf Jahre präsentiert die große Archäologische Landesausstellung NRW die Ergebnisse der umfangreichen Arbeiten und Forschungen im Rheinland und in Westfalen. Anlässlich der Ernennung des Niedergermanischen Limes zum UNESCO-Welterbe im Juli 2021 stehen diesmal die neuesten Erkenntnisse zur römischen Epoche im Mittelpunkt. An insgesamt fünf Standorten, darunter drei LVR-Museen, bietet die Landesausstellung einen ebenso einzigartigen wie vielseitigen Blick auf die römische Grenze am Rhein – und darüber hinaus.

Die Archäologische Landesausstellung „Roms fließende Grenzen“ ist eine gemeinsame Veranstaltung des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, der Landschaftsverbände Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL), dem Landesverband Lippe und der Stadt Köln.

Ein Besuch lohnt sich, fünf Besuche erst recht: An allen Standorten gibt es kostenfreie Stempelkarten und jeweils einen individuellen Stempel. Wer alle Stempel gesammelt hat, kann an einem Gewinnspiel teilnehmen und mit etwas Glück einen Preis gewinnen. Alle Informationen zum Gewinnspiel unter roemer.nrw.

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