Landschaftsverband Rheinland - Qualität für Menschen

LVR-Archäologischer Park Xanten
LVR-RömerMuseum

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Museum & Museumspädagogik

Die ständige Pflege der Dauerausstellung und wechselnde Sonderausstellungen lassen im LVR-RömerMuseum keinen Stillstand zu. Und auch mit den Projekten im Park hat das Team alle Hände voll zu tun.

Das Museumsteam vor dem LVR-RömerMuseum

Ralf Grüßinger, Christoph Eger, Marianne Hilke und Stephan Quick (von links nach rechts)

PD Dr. Christoph Eger hat sich im Fach besonders mit Forschungen zur Spätantike in Nordafrika und Spanien einen Namen gemacht. Im APX liegen die Schwerpunkte des Prähistorikers auf der Konzeption und Vorbereitung von Ausstellungen und in der Betreuung des umfangreichen Leihverkehrs mit anderen Museen. Zur Zeit liegt auch die Leitung der Museumsabteilung kommissarisch in seinen Händen.

Die Forschungsschwerpunkte von Dr. Ralf Grüßinger liegen auf der spätgriechisch-römischen Antike und der Wissenschaftsgeschichte. Seine Tätigkeiten umfassen die Mitarbeit bei der Entwicklung des Entdeckerforums sowie die Konzeption und Organisation von Sonderausstellungen. Momentan ist er sehr in die Vorbereitungen für die große Archäologische Landesausstellung NRW 2021 und die für das gleiche Jahr erwartete Ernennung zum UNESCO-Welterbe als Teil des Niedergermanischen Limes eingebunden.

Die Museumspädagogin Marianne Hilke und der Museumspädagoge Stephan Quick sorgen dafür, dass man auf möglichst spannende und unterhaltsame Weise Interessantes über die römische Antike im APX erfahren und erleben kann. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht stets der Mensch mit seinen unterschiedlichen Interessen. Von den Römischen Wochenenden bis zum großen Römerfest planen sie alle Veranstaltungen im APX. Außerdem entwickeln sie die vielfältigen Mitmachprogramme und interaktiven Angebote für alle Zielgruppen ständig weiter. Dabei legen sie großen Wert auf die Barrierefreiheit aller Angebote.

Die Prähistorikerin Dr. Carla Backhaus (noch ohne Foto) hat nach ihrer Promotion ein Volontariat im APX absolviert und arbeitet nun als wissenschaftliche Referentin mit im Xantener Team der Archäologischen Landesausstellung NRW 2021. Zu ihren Tätigkeiten zählen die Realisierung audiovisueller und interaktiver Medien, die Organisation des Leihverkehrs, Bildrecherchen, die Kommunikation mit externen Fachplanern und die fachliche Begleitung bei der Erstellung von Grafiken für die Ausstellung.

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Julia Martin und Krzysztof Patalan sitzen am Schreibtisch ihres gemeinsamen Büros

Dr. Krzysztof Patalan und Julia Martin

Das Team wird verstärkt durch Krzysztof Patalan und Miguel Ximenéz-Carillo, die ihr wissenschaftliches Volontariat im APX absolvieren. Dritte Volontärin im Bunde ist Julia Martin.

Die Klassische Archäologin Julia Martin arbeitet in der Redaktion des Hauses. Sie betreut einen Sammelband der Xantener Berichte und bearbeitet darüber hinaus diverse Manuskripte, die zur Veröffentlichung in weiteren Bänden vorgesehen sind. Dank ihrer in internationalen Grabungen erlangten Kenntnisse ist es ihr außerdem möglich, in der Fundbearbeitung die eingehenden Funde aus der laufenden Ausgrabung auf Insula 13 zu erfassen.

Die Archäologen Dr. Krzysztof Patalan und Miguel Ximénez-Carrillo (noch ohne Foto) arbeiten im Museumsteam. Ihr Einsatzsschwerpunkt liegt in der Vorbereitung der großen archäologischen Landesausstellung 2021, die ab diesem Herbst an mehreren Standorten im APX gezeigt werden wird. Sie unterstützen die Konzeption der Ausstellung auf vielfache Weise, recherchieren archäologische Exponate, die die Ausstellung in Xanten bereichern sollen, und knüpfen Kontakte zu zahlreichen nationalen und internationalen Museen und Denkmalämtern.

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Zur Museumsabteilung gehört auch das Team in der Werft. Nachdem bereits mehrere Schiffe rekonstruiert wurden, entsteht in der Werft aktuell ein großes römisches Ruderboot. Und damit ist noch lange nicht Schluss.

Das Team der Schiffsbauer in der Werft

Stefan Achterberg, Moritz Wagner, David Janßen, Gabriele Schmidhuber, Lynn Bardehle, Stefan Haupt und Katharina Road (von links nach rechts)

Dr. Gabriele Schmidhuber leitet den Schiffbau als fachwissenschaftliche Integrationskoordinatorin. Die Archäologin hat 2013 zunächst mit der Planung des Schiffsbaus begonnen und mit ausgesuchten Partnern aus Forschung und Handwerk die Werft eingerichtet. Unter Ihrer Leitung wurden seitdem bereits fünf Schiffe rekonstruiert. Dabei steht auch der inklusive Ausbildungsbetrieb in der Werft stets im Mittelpunkt ihrer Arbeit.

Der Schreinermeister Stefan Haupt ist immer mit an Bord. Er hat die Holzwerkstatt an der Werft weiter ausgebaut, damit dort auch römische Möbel und andere Gegenstände für den Archäologischen Park hergestellt werden können. Seine wichtigste Aufgabe ist aber die Ausbildung der jungen Kollegen, die in der Werkstatt auf den Arbeitsmarkt vorbereitet werden.

Stefan Achterberg und David Janßen waren die ersten Auszubildenden in der Holzwerkstatt. Die jungen Männer haben die inklusive Ausbildung zu Fachpraktikern für Holzverarbeitung erfolgreich abgeschlossen und sind seither dauerhaft in der Holzwerkstatt beschäftigt. Währenddessen konnte Katharina Road nach längeren Praktikumsphasen in Werft und Tischlerei ihre theoriereduzierte Ausbildung starten. Zudem begann Lynn Bardehle eine reguläre Ausbildung zur Tischlerin. Zur Unterstützung des stetig wachsenden Betriebes konnte Anfang 2021 Moritz Wagner als Tischlergeselle eingestellt werden. Er geht Herrn Haupt in allen Belangen zur Hand und unterstützt die jungen Kolleginnen bei ihrer Ausbildung.

Das Team der Holzwerkstatt erledigt alle möglichen Reparaturarbeiten im Park, hilft beim Aufstellungsaufbau und fertigt römische Möbelrekonstruktionen für verschiedene Ausstellungsbereiche.

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Der Grafiker ist einer der gefragtesten Kollegen im Hause. Alle Abteilungen des APX klopfen an seine Tür, wenn Funde gezeichnet, Publikationen bebildert, Texttafeln illustriert oder neue Erkenntnisse über die Ausgrabungen und Bauten visualisiert werden sollen.

Grafiker Jan Hochbruck vor dem römischen Ladenschild an den Handwerkerhäusern, das er gemalt

Jan Hochbruck vor dem römischen Ladenschild an den Handwerkerhäusern, das er gemalt hat

Jan Hochbruck stammt ursprünglich aus Köln, der anderen Colonia am Rhein, und ist seit 2019 beim APX angestellt. Ein besonderes Steckenpferd des erfahrenen Grafikers sind authentische römische Maltechniken, über die er seit zehn Jahren forscht und tüftelt. Bei Veranstaltungen im APX tauscht er das Hemd gegen die Tunika und vermittelt diese Maltechniken gerne an die Besucherinnen und Besucher. Im Büro reicht sein Repertoire von maßgenauen Dokumentationszeichnungen für wissenschaftliche Publikationen über Grafiken für die museale Präsentation bis hin zu anschaulichen Lebensbildern für Groß und Klein.

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